Die Herstellung von Weißwein
Die Rebsorte Bacchus ist eine deutsche Rebe, deren Kreuzung mit der Silvaner Rebe, der Riesling Rebe und der Müller-Thurgau Rebe entstanden ist. Das blumig fruchtige Bukett weißt einen sanften Muskatton auf. Die Chenin Blanc gehört zu den traditionsreichsten Rebsorten der Welt. Der fruchtig spritzige Geschmack ist hier sehr beliebt und wird daher auch sehr gerne getrunken. Die grün-gelbliche Traube der Muskateller Rebe ist eine sehr variierende Rebe. In Jahren, in welchen der Wein sehr gut gedeiht, wird aus ihr ein hervorragender Flaschenwein, der dem Muskat-Otonell nahe kommt. Allerdings kann diese Traube in schlechten Jahren nur als Weinverschnitt ausgeschenkt werden. Der Geschmack nach Muskat ist eine Besonderheit. Er verblüfft auch mit seinem leichten und frischen Bukett. Natürlich gibt es weitaus mehr Rebsorten für Weißweine.
Traubenlese für den Weißwein
Das Entrappen, die Beeren von der Rebe zu lösen, wird größtenteils mit einer Maschine vorgenommen. Allerdings kommt bei einigen noch das Pflücken mit der Hand zum Einsatz. Die Trauben werden mittels eines Luftsackes zerdrückt, damit die Bitterstoffe der Kerne nicht freigesetzt werden und es entsteht die Maische, die aus Fruchtfleisch und Saft der Beeren besteht.
Keltern und Gären des Weißweines
Von den Pressrückständen befreit, entsteht der Weinmost. Dieser wird in Gärfässer abgefüllt und unter Verschluss der Selbstgärung überlassen. Der Weißwein gärt in der Regel zwischen 18° und 22° Celsius. Dem Weinmost wird eine spezielle Reinzuckerhefe beigemengt, um den Gärprozess zu beschleunigen. Danach ist der Wein fast hergestellt. Er wird in Weinfässer umgefüllt und zwischen 3 und 6 Monate gelagert.